Praxisbericht · 03.02.2026

Löschwasserbehälter
mineralisch saniert.

Regenwasser hatte den Beton eines Löschwasserbehälters angegriffen. 480 m² wurden im Nassspritzverfahren mit ERGELIT-Mörtel saniert.

Mineralischer Mörtel wird im Nassspritzverfahren aufgetragen
Rundstütze mit Abplatzungen und korrodierter Bewehrung vor der Sanierung

Ausgangssituation

Regenwasser als
Betonfeind.

Unter einer Lager- und Instandhaltungshalle aus dem Jahr 2000 liegt ein Löschwasserbehälter aus Stahlbeton. Er speichert Regenwasser für die Fahrzeugreinigung und als Löschwasser. Mit einem pH-Wert bis etwa 4,5 und fehlender Härte greift Regenwasser den Beton langfristig an.

Nach rund 20 Jahren zeigten sich Abplatzungen und Korrosion, teils lag die Bewehrung frei – unter anderem wegen zu geringer Betonüberdeckung. Ziel war es, die Bewehrung dauerhaft zu schützen und eine 10 mm starke mineralische Beschichtung als neue Betonüberdeckung aufzubringen.

Das Projekt in Zahlen

Kennzahlen
der Sanierung.

Wand-, Boden- und Stützenbereich unter einer genutzten Halle.

480 m²

Sanierte Fläche inklusive 16 Rundstützen.

10 mm

Neue mineralische Betonüberdeckung.

24 Stunden

Bis zur Wiederinbetriebnahme.

2 Tage früher

Als geplant abgeschlossen.

Beschichteter Löschwasserbehälter nach der Sanierung

Wahl des Verfahrens

Nassspritzen statt
Handbeschichtung.

Wegen der großen Fläche und der eingeschränkten Zugänglichkeit fiel die Wahl nach gemeinsamer Objektbegehung auf das Nassspritzverfahren nach DWA-M 143-17 – wirtschaftlicher und qualitativ hochwertiger.

Projektdaten

Technik & Material.

Objekt: enviaM, Grimma (Sachsen). Ausführung: Kanal-Türpe Döben GmbH & Co. KG in Zusammenarbeit mit Hermes Technologie.

Verfahren: Nassspritzen im Dichtstrom nach DWA-M 143-17
Mörtel: ERGELIT-KS1 und ERGELIT-KT40 – WW-Mörtel nach DIN 19573, XWW3, B2
Konsistenz: Ausbreitmaß 155 bis 165 mm
Förderung: 30 m Mörtelschlauch DN 25, rund 15 l/min
Luft: über 1 m³/min an der Düse, Kompressor mit 1.500 l/min
Untergrund: Trockensandstrahlen, Rautiefe über 1 bis 2 mm
Maschinen: KS-ASS Mietanlage mit Zwangsmischer und Schneckenpumpe
Team: zwei Personen im Behälter, drei an Mischer, Pumpe und Material

Ablauf

Vom Strahlen zur
Inbetriebnahme.

Zwei Arbeitstage mit je rund fünf Stunden Spritzzeit.

Untergrund sandstrahlen, Bewehrung entrosten und mit Wasser reinigen
Freiliegende Bewehrung von Hand mit ERGELIT-KS1 vorbeschichten
10 mm ERGELIT-KT40 aufspritzen und die Schichtdicke laufend kontrollieren
Kontrolliert lüften, Einstieg schließen und nach 24 Stunden wieder in Betrieb nehmen

Fazit

Wirtschaftlich und
hochwertig.

Der Auftraggeber war mit der Qualität sehr zufrieden. Nassspritzen mit ERGELIT-Mörteln erwies sich als wirtschaftliche, technisch hochwertige Lösung für große Flächen unter beengten Bedingungen.

Galerie

Das Projekt
in Bildern.

Mietanlage, Ausgangszustand und fertige Beschichtung. Klicken Sie auf ein Bild, um es zu vergrößern.

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